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Gemeinde Scheyern  |  E-Mail: scheyern@scheyern.de  |  Online: http://www.scheyern.de

Das Programm "Bayern barrierefrei"

„Für Menschen mit Behinderungen haben wir uns ein sehr ehrgeiziges Ziel vorgenommen. Bayern wird in zehn Jahren komplett barrierefrei - im gesamten öffentlichen Raum, im gesamten öffentlichen Personennahverkehr."
Menschen mit Behinderung_1

Mit diesen Worten hat Ministerpräsident Horst Seehofer in seiner Regierungserklärung am 12. November 2013 das Ziel vorgegeben, Bayern bis 2023 im gesamten öffentlichen Raum Barrierefrei zu machen.

 

Der öffentliche Raum befindet sich überwiegend in der Verantwortung der Kommunen. Unsere Städte und Gemeinden sollen so gestaltet sein, dass sie allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Lebensalter oder körperlicher Beeinträchtigung eine selbstbestimmte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglichen. Die Stadt, der Markt, das Dorf, das Quartier, die Straßen sind Orte des öffentlichen Lebens, die mit der gleichen Sorgfalt zu gestalten sind wie unsere privaten Wohnungen.

 

Eine lebenswerte Kommune ist ein Ort für alle. Mehr Sensibilität bei der Gestaltung der öffentlichen Räume muss daher auch allen zugutekommen: Menschen mit dauerhaften Einschränkungen ihrer Motorik oder ihres Seh- und Hörvermögens, Menschen mit vorübergehenden Einschränkungen durch Verletzungen, Senioren oder Eltern mit Kinderwagen, letztlich allen Bürgerinnen und Bürgern.

Vollständige, normgerechte Barrierefreiheit wird nicht immer umsetzbar sein zum Beispiel aufgrund von topografischer Gegebenheiten.

 

Im Bestand können jedoch mit Kreativität und Kompromissbereitschaft viele Barrieren reduziert werden, um so allen Bürgerinnen und Bürgern gute Erreichbarkeit, ungehinderten Zugang und selbstbestimmte Teilhabe am wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben zu ermöglichen.

 

Ich wünsche mir ein Bayern, in dem alle Menschen - mit und ohne Behinderung- ein selbstbestimmtes Leben führen und ganz selbstverständlich am Alltag teilhaben können - so lautet das erklärte Ziel von Bayerns Sozialministerin Emilia Müller.

 

Dabei kommt dem Abbau von Barrieren eine ganz wesentliche Bedeutung zu.

 

Um Anregungen und Impulse aus allen Regionen Bayerns zu erhalten und das Programm „Bayern barrierefrei" vorzustellen, hat das Bayerische Sozialministerium alle kommunalen Behindertenbeauftragten zu einem Dialog eingeladen.

Das erste Treffen fand am 17. März 2017 mit den Vertretern aus Oberbayern statt. Unter den über 50 Teilnehmern nahm auch eine Delegation der Gemeinde Scheyern teil.

 

„Bayern barrierefrei" ist nicht nur ein Versprechen, es ist eine riesige soziale Aufgabe:" Der gesamte öffentliche Raum und der gesamte öffentliche Personennahverkehr sollen Barrierefrei werden" so die Ministerin.

 

Von 2015 bis 2018 stehen fast 430 Millionen Euro zum Abbau von Barrieren zur Verfügung. Bis jetzt sind bereits über 1.000 Baumaßnahmen an stattlichen Gebäuden abgeschlossen und es konnte die Anschaffung von über 800 barrierefreien Linienbusse gefördert werden".

 

Ziel der Staatsregierung ist es aber, nicht nur selbst Barrieren abzubauen, sondern auch möglichst viele Partner aus den Kommunen, der Wirtschaft und anderen Institutionen zu gewinnen.

 

Müller setzt darauf, dass die Zusammenarbeit mit den kommunalen Behindertenbeauftragten das Programm „Bayern Barrierefrei" zusätzlich beflügeln wird: „ Wir freuen uns auf einen anregenden Austausch , auf Erfahrungswerte direkt vor Ort und viele neue Partner, die sich mit uns für ein barrierefreies Bayern einsetzen!

 

So das Credo aus dem Sozialministerium.

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